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Der europaeische Automobilmarkt wies den groessten Rueckgang fuer die letzten 1,5 Jahre auf 

23.08.2010 

Der europaeische Automobilmarkt weist eine negative Dynamik schon den vierten Monat nacheinander auf: nach Ergebnissen des Julis sanken die Automobilverkaeufe in der Alten Welt, einschliesslich diese in ÅÀÑÒ-Laendern, um 16,9% und machten 1 Mln. 76 Tausend Fahrzeuge. Das negative Ergebnis erklaert sich durch den Ablauf der Verwertungsprogramme in den Laendern Westeuropas, wo die “Öko-Anreize“ ein hohes Verkaufslevel praktisch ganzes voriges Jahr sicherten. Wie Analytiker der Agentur AUTOSTAT im Rundschau des europaeischen Automobilmarktes fuer Juli-Monat verzeichnen, wurde der Juli-Verkaufsrueckgang in Europa der groesste seit dem Maerz 2009, und wenn man die analogen Juli-Ergebnisse der vorigen Jahre in Vergleich zieht, so ist der Rueckgang dieses Jahres der groesste seit dem Jahr 1994.

Da die wirtschaftliche Situation in europaeischen Laendern immer noch schwierig bleibt, sind die Vorhersagen der Experten so, dass die Senkung der Verkaeufe in der Alten Welt auch weiter bestehen soll und sich nach dem Jahresergebnis auf ca. 9% belaufen kann. Dabei, wie Analytiker vermerken, kommen bald die Aenderungen in der Struktur des Marktes in Richtung der Verkaeufe an Korporativkunden, deren Anteil von 25% bis zu 30% steigen soll. Nach Berechnungen der Agentur AUTOSTAT machten die Automobilverkaeufe fuer sieben Monate des Jahres 2010 in Europa 8 Mln.  572 Tausend Fahrzeugeinheiten, was um 1,8% weniger als fuer die vergleichbare Periode des Vorjahres ist.

| AUTOSTAT |

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